Kornacki wuchs in Groton auf, besuchte die Groton-Dunstable Regional High School und studierte Film und Fernsehen an der Boston University. Seine journalistische Karriere begann er 2002 bei PoliticsNJ.com und schrieb unter anderem für renommierte Publikationen wie The New York Times, The Wall Street Journal, Salon.com und andere. Er war Mitmoderator mehrerer politischer Sendungen bei MSNBC, unter anderem "The Cycle" und moderierte seit 2013 die Sendung "Up with Steve Kornacki". Seit 2017 fokussiert er sich mehr auf Berichterstattung und Datenanalyse für NBC News.
Neben der Politik hat Kornacki auch Analysen für Sportereignisse wie die NFL-Playoffs, das Kentucky Derby und die Olympischen Spiele geliefert. Als öffentlicher Kommentator wurde er besonders während der US-Präsidentschaftswahlen 2020 durch seine energiegeladene und tiefgründige Datenanalyse bekannt. Er ist etwa 1,87 m groß, offen homosexuell und hat eine ältere Schwester, die Hochschulprofessorin ist.
Sein Einkommen wird auf ungefähr 2 Millionen US-Dollar jährlich geschätzt, basierend auf einem Vertrag mit NBC News von 2021 bis 2025. Kornacki lebt und arbeitet in den USA und gehört zu den bekanntesten Gesichtern im Bereich politische Berichterstattung und Datenanalyse im amerikanischen Fernsehen
PresseclubLeere Kassen, düsteres Stadtbild: Was tun gegen die Not der Kommunen?
Bundeskanzler Merz hat eine Debatte über das Stadtbild losgetreten, die ihm viel Zustimmung, aber auch viel Kritik eingebracht hat. Kern seiner Aussage: Migranten, die kein dauerhaftes Aufenthaltsrecht hätten, nicht arbeiteten und sich nicht an Regeln hielten, bestimmten das Bild in den Städten, weshalb viele Menschen Angst hätten, sich im öffentlichen Raum zu bewegen. Steckt in seiner Aussage ein wahrer Kern oder ist die Problembeschreibung verkürzt?
Rekorddefizit: Kommunen fordern mehr Geld
Kommunen und Städte haben im letzten Jahr das höchste Rekorddefizit seit der Wiedervereinigung eingefahren. Vor allem die Sozialausgaben laufen aus dem Ruder. Die kommunale Finanznot lässt sich vielerorts direkt am Stadtbild ablesen: Müll, Armutsmigration, Obdachlosigkeit, Verfall – nicht nur Ruhrgebietsstädte sind davon betroffen. In diesem Jahr haben viele Städte von Nord bis Süd eine Haushaltssperre verhängt. Wie konnte es so weit kommen und was ist dagegen zu tun? Die Kommunen schlagen deshalb Alarm: Sie fordern mehr Geld, um die kommunalen Aufgaben, die sie von den Ländern und dem Bund übertragen bekommen haben, bezahlen zu können. Die Länder unterstützen sie dabei: „Wer bestellt, zahlt“, fordert der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer, der zurzeit auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist. Er macht sich für das sogenannte Konnexitätsprinzip stark.
Teure Wahlversprechen: Klingbeil will Steuerausfälle nicht kompensieren
Auch die Bundesregierung hat sich dazu im Koalitionsvertrag verpflichtet. Das würde aber bedeuten, die komplizierte föderale Finanzstruktur zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu überarbeiten. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sorgt bei den Ländern ebenfalls für Unmut, weil er den Ländern keinen finanziellen Ausgleich für die Mindereinnahmen bei der Gastrosteuer und der Pendlerpauschale zusichern will. Wird die Finanzkrise der Kommunen gelindert aufgrund des 100 Milliarden Euro starken Investitionsprogramms, das der Bund den Ländern zur Verfügung stellt? Wie könnte ein Ausweg aus der Krise aussehen? Welche Rolle spielen die Altschulden der Kommunen, für die Merz bis Anfang 2026 ebenfalls eine Lösung gefunden haben will? Welche Verantwortung haben die Kommunen für die Finanzlage selbst? Und welche Auswirkungen hat die kommunale Finanznot für das Vertrauen in die Demokratie und die Handlungsfähigkeit des Staates?
https://youtu.be/TVwq5bwfvE8?si=0K6Mer0ipkTU0yT9
Nicholas Wakefield
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