Ausbildung und Karrierebeginn
Bröcker studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Universität zu Köln, ergänzt durch Aufenthalte in den USA. Nach einem Volontariat bei der Rheinischen Post arbeitete er als Wirtschaftsredakteur, später als Korrespondent für Wirtschafts- und Finanzpolitik in Berlin.[5][6][1]
Wichtige Stationen
- 2010–2013: Leiter der Parlamentsredaktion bei der Rheinischen Post.
- 2014–2019: Chefredakteur der Rheinischen Post, ausgezeichnet als "Chefredakteur des Jahres Regional" (2017) und "Blattmacher des Jahres" (2018).
- 2019–2023: Chefredakteur bei The Pioneer (Media Pioneer), Mitgesellschafter und Moderator des Morning Briefing Podcasts.[2][6][1]
Aktuelle Rollen und Engagements
Bei Table.Media verantwortet er Professional Briefings für Entscheidungsträger. Er tritt als Redner und Moderator auf, kommentiert in Talkshows wie bei Lanz oder Maischberger und engagiert sich im Kuratorium des Internationalen Journalistenprogramms (IJP) sowie der Atlantik-Brücke.[3][4][1]
Beruflicher Werdegang
Sie begann 1993 ihr Volontariat bei der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg und stieg dort über 25 Jahre auf: von Redakteurin Lokalredaktion (1995–2010), Kulturredakteurin (2010–2016), Leiterin Newsroom (2016–2020) bis Mitglied der Chefredaktion (2019–2020). Danach war sie von 2020 bis 2022 stellvertretende Chefredakteurin bei den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) in Karlsruhe. Seit März 2022 ist sie Chefredakteurin beim Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt (BLW) beim dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag in München, wo sie operative Führung und strategische Weiterentwicklung verantwortet.[3][5][1]
Ausbildung und Lehrtätigkeit
Bockholt studierte von 1985 bis 1991 Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaften und Neuere Geschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Magister Artium). Parallel zu ihrer redaktionellen Arbeit lehrte sie von 2017 bis 2023 Praktischen Journalismus an der Universität Passau.[1][3]
Fachliche Schwerpunkte
Als Expertin für redaktionelle Transformation und Content-Strategien im digitalen Zeitalter passt sie Inhalte an neue Medienkanäle an. Im Landwirtschaftsverlag stärkt sie die BLW-Präsenz in Print und Online; sie wird zitiert als jemand, der Herausforderungen der Medienwelt meistert. 2024 wurde ihr Verlag für Reportagen ausgezeichnet, in denen sie als Chefredakteurin hervorgehoben wird.[4][6][1]
Zentrale Positionen
Prof. Münch ist seit 2011 Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See, als erste Frau an der Spitze dieser Einrichtung. Seit 1999 ist sie Professorin für Politikwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Innenpolitik und Vergleichenden Regierungslehre an der Universität der Bundeswehr München, von der sie für das Direktorenamt beurlaubt ist.[2][6]
Biografische Angaben
Ursula Münch wurde 1961 in Esslingen am Neckar (Baden-Württemberg) geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.[3][5][2]
Akademischer Werdegang
Nach der Promotion in Politikwissenschaft 1989 an der LMU München habilitierte sie sich 1996 dort mit einer Arbeit zu Sozialpolitik und Föderalismus. Vor ihrer Berufung an die Universität der Bundeswehr war sie u.a. Lehrstuhlvertreterin am Geschwister-Scholl-Institut der LMU und Visiting Assistant Professor an der University of Minnesota.[5][10][2]
Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte
Ihre Schwerpunkte liegen in Föderalismusforschung, Parteien- und Parlamentarismusforschung sowie Politikfeldanalysen, etwa zu Sozial-, Bildungs-, Familien-, Einwanderungs- und Sicherheitspolitik. Hinzu kommen Themen wie gesellschaftliche Integration, demografischer Wandel und die politischen Auswirkungen der Digitalisierung.[1][6][2]
Gremien und Funktionen
Münch ist bzw. war Mitglied in zahlreichen Beiräten und Kommissionen, etwa im Wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung und in Gremien des Bayerischen Landtags und verschiedener Hochschulen. Zudem war sie unter anderem Mitglied im Wissenschaftsrat, im Direktorium des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) und im Hochschulrat der LMU München.[6][5]
Marina Kormbaki ist eine deutsche Politikjournalistin mit Schwerpunkt auf Bundespolitik, Bündnis 90/Die Grünen sowie Außen- und Sicherheitspolitik. Sie arbeitet im Hauptstadtjournalismus und tritt regelmäßig in politischen Talk- und Informationsformaten auf.[1][2][8][9]
Aktuelle Funktion
Marina Kormbaki ist Redakteurin im Hauptstadtbüro des Spiegel, wo sie seit August 2022 tätig ist. Seit November 2024 hat sie dort die Position der stellvertretenden Ressortleiterin übernommen.[6][10]
Thematische Schwerpunkte
Ihre Schwerpunkte liegen auf deutscher Innenpolitik, insbesondere der Partei Bündnis 90/Die Grünen, und auf Außen- und Sicherheitspolitik, inklusive transatlantischer Fragen und europäischer Geopolitik. Sie berichtet dazu sowohl aus Berlin als auch von Auslandsrecherchen, etwa zu Konflikten, Flüchtlingspolitik und Verteidigung.[2][1]
Beruflicher Werdegang
Vor ihrem Wechsel zum Spiegel war Kormbaki politische Reporterin bei ThePioneer, wo sie unter anderem das sicherheits- und außenpolitische „Security Briefing“ mitverantwortete. Zuvor arbeitete sie mehrere Jahre als Reporterin beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) in Berlin und war 2019 Arthur-F.-Burns-Fellow beim „Houston Chronicle“ in den USA.[4][7][1][2][6]
Ausbildung und frühe Stationen
Sie stammt beruflich aus der Mediengruppe Madsack, wo sie nach ihrem Volontariat unter anderem für die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ tätig war. In den 2010er-Jahren entwickelte sie sich dort von der regionalen Reporterin zur politischen Korrespondentin mit Schwerpunkt Hauptstadt- und Außenpolitik.[4]
Öffentliche Auftritte und Präsenz
Kormbaki tritt regelmäßig als Journalistin und Expertin in TV-Formaten wie „Markus Lanz“, „Presseclub“ oder der Doku-Reihe „Ernstfall – Regieren am Limit“ auf. Zudem ist sie auf X (vormals Twitter) aktiv, wo sie als Journalistin des Spiegel und stellvertretende Ressortleiterin des Hauptstadtbüros ausgewiesen wird.[3][5][8][9]
Prof. Dr. Andrea Gawrich ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin, geboren 1970 in Witten. Sie hält die Professur für Internationale Integration mit besonderem Bezug auf das östliche Europa an der Justus-Liebig-Universität Gießen.[1][5]
Akademischer Werdegang
Gawrich studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Sozialökonomie an der Ruhr-Universität Bochum, wo sie 2005 mit einer Promotion zu ethnischen Minderheiten in Polen abschloss. Nach Stationen an der Christian-Albrechts-Universität Kiel (Habilitation 2011) und als Vertretungsprofessorin folgte 2012 der Ruf nach Gießen. Frühere Rollen umfassten Tätigkeiten beim Forschungsinstitut der DGAP in Berlin und als Projektleiterin.[2][3][7]
Forschungsschwerpunkte
Ihre Arbeit konzentriert sich auf Sicherheitspolitik, Demokratieförderung, Konfliktforschung sowie Organisationen wie EU, OSZE, Europarat und NATO. Aktuell leitet sie das EU-Projekt SHAPEDEM-EU zur Demokratieförderung in der EU-Nachbarschaft. Sie engagiert sich im Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) und forscht zu Sicherheitskulturen in Osteuropa.[3][5][1]
Ämter und Mitgliedschaften
Von 2021 bis 2023 war sie Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP). Gawrich ist Mitglied im wissenschaftlichen Direktorium des Instituts für Europäische Politik (IEP) in Berlin sowie in DVPW, DGO und DHV.[5][3]